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Die Saison der Rundstrecken-Challenge Nürburgring endet traditionell mit dem 3h-Rennen „Schwedenkreuz“. Erstmals zählt die Veranstaltung in diesem Jahr zur RCN-Meisterschaftswertung zählt.

Zum 3h-Rennen, ausgerichtet vom RCN e.V., haben rund 200 Teilnehmer ihre Nennung abgegeben. Das Finale der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie wird auf der Streckenvariante GP-Kurzanbindung mit Nürburgring-Nordschleife (24,358 Kilometer) ausgetragen. Der Start erfolgt am Sonntag, 25. Oktober, um 14.45 Uhr vor der Haupttribüne. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir sind von der Resonanz der Teilnehmer überwältigt. Wir sehen die hohen Starterzahlen in dieser Saison als eine positive Momentaufnahme. Wir sind nach wie vor die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie, die den zahlreichen Interessierten einen preiswerten Einstieg in den Motorsport ermöglichen will.“

Der Kampf um den RCN-Meistertitel ist noch offen. Drei Teams können sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. Aktuell liegt Heiko Seiwert (Hofweiler, BMW 318iS) mit 64,63 Punkten in Front. Sieben Mal gewann er die Klasse V2, da diese aber nicht zu den größten im Feld gehört, beim Finale treten dort neun Autos an, kann Seiwert, wenn zum Abschluss ein Streichresultat zur Anwendung kommt, noch abgefangen werden. Jürgen Schulten/„Kiko“ (Hamminkeln/Schmitten, Opel Astra OPC) aus der V3 kommen auf 63,19 Punkte. Mit einem Klassensieg in der mit zwölf Fahrzeugen besetzten Klasse, könnten sie Seiwert noch überflügeln. Die größten Meisterschaftschancen besitzen allerdings Titelverteidiger Christian Büllesbach (Königswinter, BMW Z4) und sein Partner Norbert Fischer (Köln) mit derzeit 56,67 Punkten, die bisher fünfmal in der V5 gewannen. Wenn sie die Klasse, in der 13 Autos starten, gewinnen, ist ihnen aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen während der Saison der Titel nicht zu nehmen.

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Favorit auf den Gesamtsieg ist Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup). Der Viersener dominierte bislang alle RCN-Läufe und sicherte sich bereits den RCN Gesamtsieger-Cup. Diesmal ist die Konkurrenz stärker. Mit Peter Mamerow (Castrop-Rauxel, Porsche 997 GT3 R) und Marco Schelp/Peter Scharmach (Berlin/Solingen, Porsche 997 GT3 S) starten zwei starke Porsche. Andere Teams hoffen ebenfalls auf ihre Chance. Darunter sind Marcus Löhnert/Matthias Wasel (Düsseldorf/Bergheim, Audi TTRS), Patrick Wagner/Daniel Schellhaas (Ofterdingen/Mössingen, BMW M3), Lucian Gavris (Grasbrunn, BMW M3), Dieter Weidenbrück/Markus Schmickler (Wesseling/Bad Neuenahr, BMW Z 4), Lukas Moesgen/Guido Heinrich/Tim Breidenbach (Weeze/Berlin/Solingen, Porsche 997 GT3 Cup), Tobias Jeckle (München, BMW M3) und Heiko Hedemann (Aachen, BMW Z4).

 

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