2016 05 30 1

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 23 der bestplatzierte BMW im Feld: Schlussfahrer Dirk Werner überquerte nach 133 Runden auf dem fünften Gesamtrang die Ziellinie.Zuvor hatte er sich mit Alexander Sims, Philipp Eng und Maxime Martin am Steuer abgewechselt. Der Rückstand auf den siegreichen Mercedes betrug am Ende eine Runde.

Die beiden BMW M6 GT3 vom Team Walkenhorst Motorsport beendeten das Rennen jeweils in den Top-30: Die Startnummer 999 mit Victor Bouveng, Tom Blomqvist, Christian Krognes und Michele di Martino verlor zwar bei Reparaturarbeiten in der Nacht mehrere Runden, erreichte aber trotzdem noch auf Position zwölf das Ziel. Das Schwesterauto #101 mit den Piloten Matias Henkola, Kazunori Yamauchi, Max Sandritter und George Richardson kam auf den 22. Platz.

Für den BMW M6 GT3 war es der erste Einsatz bei diesem Langstreckenklassiker – und die Nürburgring-Nordschleife stellte bei dieser Premiere einmal mehr unter Beweis, warum sie den Beinamen „Grüne Hölle“ trägt. Mit sintflutartigen Regenfällen und Hagel zu Beginn, einem Rennabbruch, zahlreichen Zwischenfällen sowie immer wieder neuen Wendungen erwies sich das Rennen auf dem 25,378 Kilometer langen Kurs einmal mehr als einzigartige Herausforderung. Leider bekamen auch die BMW M6 GT3 Teams die Unberechenbarkeit dieser Veranstaltung zu spüren.

Lange lag der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 100 von Schubert Motorsport auf Podestkurs, ehe Lucas Luhr um kurz nach 9.00 Uhr am Sonntag auf dem Grand-Prix-Kurs von einem langsameren Auto getroffen wurde. Er schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein, überstand den Unfall aber glücklicherweise unbeschadet. Zum Zeitpunkt des Ausscheidens war der BMW M6 GT3 von Luhr und seinen Fahrerkollegen John Edwards, Jens Klingmann und Martin Tomczyk auf Position drei unterwegs.

Für das zweite Fahrzeug von ROWE Racing mit der Nummer 22 war das Rennen bereits in den frühen Morgenstunden am Sonntag beendet: Klaus Graf, der sich im Cockpit mit Richard Westbrook, Nicky Catsburg und Markus Palttala abgewechselt hatte, schied nach einem Unfall mit einem langsameren Fahrzeug im Bereich Hatzenbach aus. In der Anfangsphase des Rennens hatte die Startnummer 22 kurzzeitig an der Spitze gelegen.

Auch für Augusto Farfus, Jesse Krohn, Jörg Müller und Marco Wittmann verlief die 44. Auflage des Eifel-Marathons enttäuschend. Am Samstag musste Müller den BMW M6 GT3 mit der Nummer 18 in Führung liegend mit einem Motorschaden abstellen. In der Nacht reparierte die Schubert-Mannschaft das Auto, so dass das Quartett am Sonntagvormittag zumindest wieder auf die Strecke gehen konnte.

In der Cup-5-Klasse feierten Michael Schrey, Alexander Mies, Emin Akata und Dries Vanthoor im #305 BMW M235i Racing vom Team Bonk Motorsport den Sieg und knüpften damit an ihre Siegesserie im BMW M235i Racing Cup 2016 an, der im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgetragen wird. Insgesamt waren 13 Fahrzeuge in dieser Kategorie unterwegs. Platz eins in der Klasse war gleichbedeutend mit dem starken 25. Gesamtrang.

Quelle: BMW Motorsport

Foto: ADAC Nordrhein

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