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Für das Frikadelli Racing Team lagen Freude und Enttäuschung beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft dicht beieinander. Während der Porsche 911 GT3 R mit der Werksbesatzung aus Sven Müller, Mathieu Jaminet und Romain Dumas bereits nach wenigen Runden aufgrund eines Unfalls ausschied, behauptete sich das zweite GT3-Fahrzeug von Alex Müller, Felipe Fernandez Laser und Klaus Abbelen bei den schwierigen Bedingungen und beendete das Rennen auf einem starken neunten Gesamtrang.

 

„Ich sehe dieses Wochenende mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, resümiert Teamchef Klaus Abbelen nach der Zieldurchfahrt. „Mit der Leistung unseres Porsche mit der Starnummer 30 und unseres Cayman, der seine Wertung gewinnen konnte, bin ich äußerst zufrieden. Für unsere Nummer 31 ist das Rennen mit dem Ausfall enttäuschend gelaufen. Das Fahrzeug lag sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir das Paket für eine vordere Platzierung hatten.

Bereits das Qualifying entwickelte sich zu einem Poker. Aufgrund des einsetzenden Regens gab es nur eine kurze Zeitspanne für schnelle Rundenzeiten, den die beiden weiß-roten Porsche 911 GT3 R gut genutzt haben und somit von den Positionen zehn und elf in das Rennen gegangen sind.

Pünktlich zum Rennstart regnete es rund um die gesamte Strecke. Doch zunächst erwischten sowohl Felipe Fernandez Laser als auch Sven Müller einen guten Start und behaupteten ihre Positionen. Kurz darauf allerdings rutschte die #31 Ende Start-Ziel ins Kiesbett und wurde dadurch so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war.

Im Gegensatz dazu kam das Schwesterfahrzeug unbeschadet durch die ersten Rennstunden und arbeitete sich zwischenzeitlich bis auf die fünfte Position nach vorne. Nach dem Regenchaos in den ersten Stunden des Rennens, kehrte sich das Eifelwetter zur Schlussphase und somit lag es an Klaus Abbelen, den Porsche auf abtrocknender Strecke sicher ins Ziel zu bringen. Und das gelang ihm eindrucksvoll: Nach vier Stunden überquerte er im stark besetzten Feld der SP9-Fahrzeuge als Neunter die Ziellinie.

Ebenso erfolgreich lief das Rennen des Porsche Cayman GT4 CS von Hendrik von Danwitz und „Jules“. Nach Startplatz sieben arbeitete sich das Duo kontinuierlich nach vorne und belegte am Ende Rang fünf in der Cup3-Klasse, was gleichzeitig den Sieg in der Wertung der 981-er Cayman bedeutete.

Quelle: Text: MediaDaCo Fotos: BRfoto

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